Treppenschutzgitter
Von jeder Treppe geht eine Gefahr aus, insbesondere für kleine Kinder. Eine Sicherung ist häufig unerlässlich, da man die Kleinen nicht ständig im Auge halten kann.
Kinder würden sich ein Treppenschutzgitter wünschen
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Funktion und Arten von Treppenschutzgittern
Ein Treppenschutgitter soll den Zugang zu einer Treppe versperren. Die Gitter sind für Kinder gedacht, da die Kleinen die drohenden Gefahren häufig nicht richtig abschätzen können. Rund 290.000 Kinder verunglücken jedes Jahr in ihrer vertrauten Umgebung. Viele Unfälle passieren dabei auf der Treppe. Deshalb sind die Schutzgitter ein wichtiges Instrument zur Unfallverhütung.
Grundsätzlich lassen sich Treppenschutzgitter zum Festeinbau von Gittern unterscheiden, die nur eingeklemmt werden und dadurch die Treppe sichern. Bei den Festeinbauten ist die gängigste Variante eine Türkonstruktion, die entweder mit der Hauswand oder mit dem Geländer verschraubt wird. Bei dieser Varianten sind die Gitter permanent vorhanden.
Eine weitere Variante sind Schutzgitter, die über vier Bolzen eingehängt werden können. Die Aufhängevorrichtungen sind hierbei sowohl an der Wand als auch am Geländer zu befestigen. An vier Stellen wird das Gitter gehalten.
Neben dieser Schutzgitter sind mobile Schutzgitter verfügbar, die keine feste Montage erfordern. Sie werden zwischen Wand und Geländer festgeklemmt. Zur Befestigung stehen verschiedene Mechanismen zur Verfügung. Gängige Varianten sind Drehgestänge. Durch die Drehung eines Gewindes werden die Stangen ausgefahren und pressen sich gegen die Befestigungsstellen. Andere Varianten verwenden Zahnstangen. Hier erfolgt die Befestigung durch das Ziehen eines Hebels, der die Stangen nach außen schiebt und so ein Festklemmen des Gitters ermöglicht.
Der Vorteil von nicht fest montierten Gittern liegt darin, dass sie jederzeit mitgenommen werden können. Dadurch eignen sie sich auch zum Einsatz in einer Ferienwohnung oder wenn die Eltern bei Bekannten zu Besuch sind.
Materialien
Gängige Materialien sind Holz und Metall. Für den Einsatz als mobiles Gitter bieten sich Stofftreppenschutzgitter an. Während Holz und Metall starre Materialien sind, die viel Platz verbrauchen, können die Stoffgitter zusammengerollt werden. Bezüglich ihrer Sicherheit sind sie mit den starren Gittern durchaus vergleichbar.
Holzgitter bestehen häufig aus Rundstäben und sind in vielen Holzvariationen verfügbar. Deshalb lassen sie sich gut an eine Holztreppe anpassen. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Stäbe möglichst stabil sind. Brüchiges Holz kann dazu führen, dass sich ein Kind schwer verletzt, wenn es dagegen fällt und das Holz bricht. Die Verschlüsse sollten ebenfalls über eine hohe Stabilität verfügen. Hier empfehlen sich Mechanismen aus Metall. Bei Treppenschutzgitter, die nicht für eine permanente Montage gedacht sind, sollte darauf geachtet werden, dass die Enden der Befestigungen mit Gummi überzogen sind. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Gitter genügend Haftung haben, um bei Druck nicht abzurutschen. Alternativ können Metalle mit Profilen dienen.
Die gleichen Kriterien sollten auch für Metallgitter angewendet werden. Zur Auswahl des Gitters muss die Breite der Treppe vermessen werden. Die Mechanismen dürfen zudem nicht einfach zu öffnen sein. Die Mindesthöhe sollte 65 Zentimeter betragen.