Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher,
in unserem Treppenforum finden Sie übermittelte Texte aus dem Bereich der Treppenplanung und des Treppenbau. Die einzelnen Fragen, Antworten und Beschreibungen dienen lediglich der Information wie andere Bauherren oder Besucher unserer Seiten über die vielfältigen Treppenthemen denken oder wie sie persönlich mit dem ein oder anderen Problem umgegangen sind. Wir möchten darauf hinweisen, dass die angebotenen Informationen und Inhalte keine Fachberatung ersetzen können und zur Vorgehensweise bei Planung, Kauf, Montage oder Reparatur nicht geeignet sind. Es ist immer der Architekt, Treppenhersteller oder Treppenbauer Ihres Vertrauens zu Rate zu ziehen. Hierzu möchten wir Sie ausdrücklich auffordern.
Treppenplanung
Frage aus Hamburg: Kann mir jemand sagen, wie hoch eigentlich ein Treppengeländer sein muss? Bin gerade dabei meine eigene Treppe zu planen und möchte hier aber nicht gegen irgendwelche Vorschriften verstossen. Man kann ja nicht vorsichtig genug sein.
Antwort aus Frankfurt: Meine, dass ein Geländer mindestens 90 cm hoch sein sollte. Liegt die Absturzhöhe bei über 12 Meter, sollte das Geländer mindestens 110 cm hoch sein. Das Geländer darf Kindern nicht die Möglichkeit bieten, darüber zu klettern. Besser ist, Du fragst einen Architekten. Der müsste das wissen und ich glaube, dass er der richtige Ansprechpartner für Deine Treppenplanung ist - man kann ja nicht vorsichtig genug sein!
Frage aus Bochum: Was ist eigentlich unter dem Begriff Treppenneigung zu verstehen? Habe in Kürze einen Termin mit meinem Architekten. Bin mit Prospektmaterial bis unter die Zähne bewaffnet ....
Antwort aus München: Die Neigung einer Treppe ist ganz entscheidend für das bequeme Gehen. Je niedriger die Neigung ist, je bequemer ist sie. Oder anders fomuliert: Je steiler Deine Treppe ist, je anstrengender wird das Treppensteigen. Nun auf zum Architekten......, ach so in der Regel sind Wohnungstreppen um 40 bis 45 Grad geneigt.
Frage aus Berlin: Wir sind gerade dabei uns zwischen einer Podesttreppe mit zwei Zwischenstufen und einer halbgewendelten Treppe zu entscheiden. Nicht einfach, da wir teilweise auch unterschiedlicher Meinung sind. Wir denken, dass die Podesttreppe besser zum Stil des Hauses passt, obwohl sie einfach mehr Platz benötigt. Hinzu kommt, dass wir uns hinsichtlich der Bequemlichkeit unsicher sind, da wir eine Treppe deren Podest nicht durchgängig ist, sondern durch zwei Stufen unterbrochen wird, noch nicht gesehen haben. Unter der Treppe gibt es zwei kleine Abstellräume. Uns interessieren Erfahrungen zu diesem Thema. Danke für Eure Unterstützung und Grüße aus Berlin.
Antwort aus der Umgebung von München: Eine gewendelte Treppe dürfte in diesem Fall wohl besser zu begehen sein. Die Einzelpodeste bringen den Treppennutzer aus dem Tritt und haben den Nachteil, dass man vom "normalen" Begehen auf das Podest reagieren muss, Zwischenschritte macht, wieder Podest und erst dann wieder "normale" Stufen. Es wird eine unnötige Gefahrenquelle geschaffen. Stolperer oder Stürze sind nicht auszuschließen. Wenn Podest, dann sollte dieses durchgehend sein. Für den Fall,, dass die Fläche nicht ausreicht würde ich eine gewendelte Treppe empfehlen. Man sollte Treppen ohne großes Nachdenken benutzen können. Gruß aus München.