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Steintreppen

  

 

In der heutigen Bauwirtschaft findet man immer weniger Steintreppen, da die hohen Lohnkosten für die Materialbeschaffung die Verwendung von Steinen recht kostspielig werden lassen. Dennoch bietet Stein als Material eine unerschöpfliche Vielfalt an Verwendungsmöglichkeiten. Einige Steintreppen sind architektonische Meisterwerke, so zum Beispiel die Spanische Treppe in Rom. Die im Treppenbau benutzten Steine benötigen je nach Bruchwiderstand eine gewisse Mindestdicke. Meist liegt diese bei über 4 cm.

 


 

Einsatzbereiche und Materialien der Steintreppen
 


Steintreppen können sowohl außen als auch im Innenraum verwendet werden. Im Innenbereich finden sich vor allem Treppen aus Marmor und Granit. Es gibt allerdings noch weitere Varianten, die eine große Spannbreite an Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Hierunter fallen Kalk- und Sandsteintreppen, Schiefer, Quarzit und Basalt, sowie Muschelkalk und Antikmarmor. Während diese Materialien Natursteine sind, gewinnen Treppen aus Kunststein Quarz eine immer größere Aufmerksamkeit.


Beim Kunststein handelt es sich um eine Mischung aus Quarzgranulat, Farbpigmenten und Harz, die gemischt und gepresst werden. Nach dem Aushärten ist kaum ein Unterschied zum Naturstein festzustellen. Das Material ist wesentlich belastbarer und funktioneller als die Natursteine. Durch die Beimischung von Farbstoffen sind alle Farbkombinationen möglich, so dass sich der Kunststein in jede Umgebung einfügen lässt.


Im Außenbereich werden Natursteine verwendet. Die häufigsten Materialien sind Sandsteine. Aber auch Granit und Schiefer sind anzutreffen. Weniger angewendet werden Marmor und Quarzit.


Die Natursteintreppen werden im Außenbereich oftmals mit weiteren Materialien kombiniert, so dass viele verschiedene Designs erzeugt werden können. Zudem sind die Steine sehr robust und wetterbeständig. Eine lange Lebensdauer ist so garantiert.
 

 


Aufbau der Treppen

 


Nur wenige Konstruktionsvarianten stehen für den Bau einer Steintreppe zur Verfügung. Die Steintreppen werden im Innenbereich oftmals als Bolzentreppen konstruiert. Hierbei wird eine Seite der Treppe über Bolzen an der  Wand befestigt. Gleichzeitig werden die Stufen über Stahlbolzen miteinander verbunden. Hierdurch sind die Treppen sehr stabil. Die Stufen der Bolzentreppen sind bei allen Materialien dicker als bei anderen Konstruktionen. Deshalb muss der Stein einen großen Durchmesser aufweisen. Die Bolzen selbst bestehen aus Stahl, so dass sie ein hohes Gewicht tragen können.


Eine weitere Variante der Steintreppen ist der Aufbau als Blocktreppe. Hierbei werden die Steine auf einen Träger aufgebracht, der sägezahnförmig ist. Hierdurch liegt der Stein auf der ganzen Breite auf.


Im Aussenbereich werden die Treppen oftmals als Gestaltungselement für Gärten genutzt. Auch die Nutzung als Eingangstreppe ist üblich. Gängige Konstruktionen sind die Blocktreppen. In einigen Fällen werden die Stufen einfach auf den Boden aufgebracht. Das Fundament der Treppe wurde vorher mit Beton gegossen. In dieser Varianten werden üblicherweise nur Sandsteine verwendet, da sie sich am besten in die Gartenumgebung einfügen. Andere Varianten, wie Granit als Stufenmaterial, sind bekannt, werden allerdings nur in modernen Bauten und sehr selten eingesetzt.


Schlanke Außentreppenformen sind die Konsolentreppen. Sie haben ein Rohr, das in der Mitte der Treppe entlang läuft. An diesem Rohr sind Konsolen befestigt, an denen die Steine verschraubt werden, so dass sie eine größere Auflagefläche auf den Konsolen haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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