Hängetreppe
Bei einer Hängetreppe hängt man die Stufen mit einem Handlauf aus Massivholz über den Geländerstäben auf. Die Höhe des tragenden Handlaufs liegt bei mindestens 16 cm. Die Stufen sind an der wandseitig so gelagert, dass sie Schall abschirmen. An der Lichtseite verbindet man die mit Holzbolzen.
Handlauf
Unter einem Handlauf versteht man ein als Gehhilfe dienendes griffbereites Bauteil, das man an der Wand oder am Treppengeländer anbringt. Es ist wichtig, dass man den Handlauf komfortabel verwenden kann, daher sollte seine Höhe zwischen 80 und 115 cm liegen, gemessen senkrecht ab der Vorderkante der jeweiligen Stufe bis zur Oberkante des Handlaufs. Die Fingerfreiheit zu angrenzenden Teilen darf nicht unter 5 cm liegen.
Holzwangentreppe
Das charakteristische Merkmal einer Holzwangentreppe sind die Holzwangen, welche die Stufen von beiden Seiten umfassen oder unter den Stufen angebracht werden. Es gibt eingestemmte sowie aufgesattelte Holzwangentreppen. Der Grundriss dieser Treppenart ist äußerst vielfältig und variabel. Man kann eine Wangentreppe als geschlossene, also mit Setzstufen versehene Treppe, oder als offene Treppe ausführen. Wenn die Stufenverziehung professionell gestaltet wird, sind die Wangen ansprechend geschwungen. Diese Form zeugt von fachmännischem Geschick und perfekter Begehbarkeit.
Harfentreppe
Harfentreppen ähneln Zweiholmtreppen. Jedoch verläuft bei einer Harfentreppe das Stahlgeländer in Form einer Harfe vom Fußboden bis zur Decke.
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