Holmtreppen
In der DIN 18065 (DIN für „Gebäudetreppen“) wird der Treppenholm als Bauteil bezeichnet, welches Stufen trägt bzw. unterstützt. Im Groben sind damit auch schon die Holmtreppen beschrieben.
Man hat also, je nach Breite der Treppe, einen oder mehrere Holme, auf denen die Stufen befestigt werden.
In der Regel bestehen Holmtreppen in der Stahlausführung aus runden oder eckigen Profilen. Die Stufen werden entweder durch einen zusätzlichen Träger, der auf den Holm geschweißt wird, oder direkt auf den Holm befestigt. Bei der direkten Befestigung ist der Holm zumindest auf der tragenden Seite gesattelt. Das Wort „gesattelt“ ist in der Treppensprache ein geläufiger Begriff.
Natürlich gibt es die Holme auch in anderen Varianten. So kann der Holm auch aus einer Kastenwange bestehen. Genauso eignen sich viele gängige Profilstähle als Holm. Und wer mehr auf die Natur steht, kann eine Holmtreppe auch komplett aus Holz bestellen.
Durch Biegen der Metallholme lässt sich diese Art von Treppe allen räumlichen Verhältnissen anpassen. Die Wendelung spielt dabei keine Rolle, egal ob der Kunde die Treppe ¼-, ½-, 2-mal ¼- oder ganz gewendelt benötigt. Ebenso können die Treppen in S-Form oder als Bogentreppe gefertigt werden.
Die Holmtreppen sind wegen ihrer Transparenz sehr beliebt. Je nach Holm wirken die Treppen fast freischwebend. Immer wieder etwas besonderes sind die Mittelholmtreppen.
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