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Was man beim Treppenbau beachten sollte |
Treppen sind in Wohnhäusern und auch allen anderen Gebäuden eine wichtige Einrichtung. Sie verbinden Geschosse, sorgen für Fluchtwege im Gefahrenfall und können dennoch ein anspruchsvolles Designelement sein. Eine Treppe kann die Architektur eines Hauses unterstreichen. Dennoch ist beim Treppenbau einiges zu beachten. Landesbauordnungen legen für das jeweilige Bundesland fest, Wie Treppen zu planen sind. Hier gelten Mindest- und Höchstmaße. Diese sind sich bei Haupttreppen in Wohnhäusern ähnlich. In Einfamilienhäusern bis zu drei Geschossen muß eine Stufenbreite von mindestens 80cm gewährleistet sein, sowie eine Kopfhöhe von mindestens 2 Metern. . Da die Treppe wertvollen Platz einnimmt, sollte sie vor dem Bau sorgfältig geplant sein. Eine Treppe mitten im Raum zum Beispiel spart den Platz für einen Flur. Durch ein eigenes Treppenhaus für die Treppen spart man auch Wohnraum und kann später bei Bedarf das Haus einfacher in zwei einzelne Wohnungen teilen. Achten Sie auch auf eine angenehme Steigung, nicht zu steil. Am sichersten und bequemsten haben sich Steigungen zwischen 15 und 20 Zentimetern erwiesen. Da beim Treppensteigen etliche Unfälle passieren, sollte man auch bei den Stufen auf Sicherheit und leichte Erkennbarkeit achten. Legen Sie also helle Stufen an und sorgen Sie im Dunkeln für eine ausreichende Beleuchtung. Ein Handlauf an der Seite sorgt auch im Alter für einen stabilen Halt. Wenn sie diesen mindestens 4 Zentimeter von der Wand entfernt anbringen, verringern Sie das Risiko des Fingereinklemmens. Aufleger mit rutschfestem Belag sind für jede Stufenform und –größe erhältlich. Auch das Treppensteigen mit rutschigen Schuhen oder Socken sollte vermieden werden.
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